[Playlist:leben] TOXIC - Was Leben vergiftet und was befreit

Nachricht Matthäuskirche, 19. April 2026

Sie laugt aus, sie zerrt an den Kräften, sie arbeitet Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde daran, einem Energie zu entziehen — und zwar jene Lebensenergie, die man selbst dringend brauchen könnte...

Linkin Park singen von der »Empitness Machine« und haben damit ein gutes Bild für diesen Mechanismus gefunden, der furchtbar zu schaffen machen kann — für manche die Hölle auf Erden. Dabei ist noch gar nicht gesagt, was es denn konkret ist, das einen verzehrt – jedenfalls lassen Linkin Park das offen. Für die einen sind es toxische Beziehungen. Immer wieder hindern sie daran, auf die Beine zu kommen. Für andere sind es toxische Arbeitsverhältnisse. Die Tätigkeiten oder die Chef*innen oder die Kolleg*innen können das Leben zur Hölle machen. Workaholismus zerstört nciht nur Familien, sondern am Ende auch den, der ihm folgt. Und wieder andere finden sich selbst in Zuständen wieder, die ihnen einfach nicht gestatten, zu sich selbst zu finden. Als wäre das Terrain vergiftet, kreisen sie darum, vor anderen etwas darzustellen, das sie gar nicht sind.

Wozu all das? Woher kommt das?Und was macht es so schwer, hinter sich zu lassen, was doch nicht gut tut?

Im 13. Gottesdienst der Reihe [Playlist: leben] wollen wir diesem Toxischen auf die Schliche kommen. Wir denken, die meisten Menschen tragen eine Ahnung davon in mehr oder minder ausgeprägter Weise in sich. Wir suchen nach gutem Gegengift und fragen: Wie lassen sich Vergiftungen heilen?

Die Playlist

Hier könnt ihr schon einmal reinhören in die Lieder, die beim nächsten [Playlist: leben] das Thema umkreisen...
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[Playlist:leben] – "gottesdienst anders"

Viermal jährlich feiern wir mit [Playlist:leben] Gottesdienst auf andere Weise, auf unsere Art. Die Lieder aus den Rock- und Popcharts der Gegenwart und der letzten Jahre ranken sich jeweils um ein Thema. Mit Till Seifert (Gitarre & Gesang) und Nick Richter (Piano, Synth, Gesang) sind zwei hervorragende Musiker dabei, performen die Songs und machen Lust aufs Mitsingen. "Rudelsingen mit Tiefgang", sagen wir manchmal mit einem Augenzwinkern — oder vielmehr: "Herdensingen", wie sind ja keine Raubtiere ;-) Uns ist es wichtig, in der großen weiten Popwelt nach Perlen zu fischen, weil so viele Songs uns bewegen, wenn wir sie im Radio oder in unseren Playlists hören. Oft bringen sie Sehnsucht zum Ausdruck, sprechen uns aus der Seele oder stellen unbequeme, aber wichtige Fragen. Was könnte eine bessere Voraussetzung sein, um sich dann als Christ*in zu fragen: Was hat mein Glaube dazu zu sagen? Kennst er Antworten oder hat er Kommentare? Das zu finden, darum geht es uns im [Playlist:leben]  —  eben "gottesdienst anders"...