«Ostwind plus» CantAria - a cappella Frauenvokalensemble

Eine musikalische Reise in den Osten Europas...

Es geht musikalisch gesehen auf eine Reise in den Osten Europas. Die beiden ungarischen Komponisten Zoltán Kodály (1882-1967) und Béla Bartók (1881-1945) standen zeitlebens in freundschaftlichem und musikalischem Austausch. Beide Komponisten prägten maßgeblich das ungarische Liedgut, indem sie Volkslieder sammelten, deren Eigenarten wissenschaftlich untersuchten, Melodien in eigenen Liedsätzen neu herausgaben und sich stark dafür einsetzten, dass an den Volksschulen und in allen Gesellschaftsschichten gesungen wird.
In den „Kinder- und Frauenchören“ von Béla Bartók ist gut zu hören, wie Melodien oftmals die Dur- und Molltonalität verlassen – eines der Merkmale des ungarischen Volksliedes. Hand in Hand mit den traditionellen Stücken von Bartók und Kodály gehen die Lieder von Lajos Bárdos (1899-1986), einem Schüler Kodálys, die ebenfalls auf volkstümlichen Texten basieren. Ergänzt wird das Programm u.a. mit Stücken zeitgenössischer Komponist*innen aus Polen, Finnland und Lettland, aber auch mit weiteren Volksliedern aus Tschechien, Bulgarien und Georgien.
Der Programmname „Ostwind plus“ enthält eine Anspielung darauf, dass im letzten Konzertteil der geografische Osten verlassen wird und mit den „Swansongs“ von Bob Chilcott (*1955) und zwei Shakespeare-Vertonungen von Per Ekedahl auch die englische Sprache zu hören sein wird.

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